ACCOBAMS Workshop zum Thema Kollisionen

ea1c81eaf8Monaco/Berlin. Am 14. und 15. November fand im Rahmen des europäischen Abkomnens ACCOBAMS (Agreement on the Conservation of Cetaceans of the Black and Mediterranean Sea) in Monaco ein internationaler Workshop zum Thema „Kollisionen zwischen Schiffen und Walen“. Als als einziger Deutscher nahm Fabian Ritter von M.E.E.R. an diesem wichtigen Treffen teil, welches im berühmten Ozeanografischen Museum des Fürstenstaates abgehalten wurde.

 

ACCOBAMS Workshop in Monaco

 

(c) Vidal Martin/SECAC

(c) Vidal Martin/SECAC

Mehr als 25 Wissenschaftler und Experten aus aller Welt diskutierten die Problematik der Wal-Schiff-Kollisionen. Jedes Jahr kommen weltweit immer mehr Tiere –  nicht zuletzt aufgrund des weltweit massiv ansteigenden Einsatzes von Hochgeschwindigkeitsfähren – ums Leben. Es wurde deutlich, dass auf globaler Ebene das Mittelmeer und die Kanarischen Inseln die Gebiete mit den meisten Kollisionen sind. Fabian Ritter von M.E.E.R. präsentierte eine Übersicht der aktuellen Lage auf den Kanaren und mahnte dabei v.a. die mangelnde Kooperation der Fährbetreiber an.

Der Workshop erarbeitete schließlich einen Aktionsplan zum Schutz der Wale vor Kollisionen, der unter anderem Geschwindigkeitsreduzierungen in sensiblen Gebieten, den Einsatz von Beobachtern auf Schnellfähren und Großschiffen sowie die (Weiter-)Entwicklung von technischen Geräten zur Kollisionsvermeidung vorsieht.

Mehr zum Thema:
Auf Seite 2 geht es zu unserer Protestaktion zum Thema Schnellfähren.

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