Kollisionen

Schiff-Wal-Zusammenstöße: Ein unterschätztes Problem

Delfine und Wale sind heute global bedroht: DurchKollisionen Meeresverschmutzung und Zerstörung ihres Lebensraumes, durch Überfischung und Lärm im Meer, als Beifang in Netzen und durch direkte Bejagung oder durch ausufernden Walbeobachtungstourismus. Erst in den letzten Jahren wird erkannt, dass sich aus dem stark gestiegenen Schiffsverkehr eine weitere, ernst zu nehmende Problematik ergibt. Neben dem ständig steigenden Lärmpegel im Meer bergen Schiffe und Boote stets auch die Gefahr, mit Meerestieren – insbesondere Walen und Delfinen –  zusammen zu stoßen.

Inzwischen weiß man, dass solche Kollisionen von Schiffen mit Walen weltweit immer häufiger auftreten und eine ernste Gefahr sowohl für die Tiere als auch für den Menschen darstellen. Inzwischen weiß man sogar, dass bestimmte Walpopulationen allein durch die durch Zusammenstöße verursachten Todesfälle vom Aussterben bedroht sind.

In diesem und den folgenden Abschnitten möchten wir diese Problematik eingehender beleuchten: Wie kommt es zu Kollisionen? Welche Schiffstypen und welche Walarten sind verwickelt? Welche Gefahren entstehen und wie kann man sie vermeiden? Diese Fragen sollen – soweit es der heutige Kenntnisstand erlaubt – beantwortet und mit Ergebnissen aus der Wissenschaft unterlegt werden. Einen gesonderten Blick werfen wir dabei auf die kanarischen Inseln, wo es eine erhebliche Problematik in Zusammenhang mit den dortigen modernen Schnellfähren gibt. Schließlich wird dargelegt, inwieweit sich der M.E.E.R. e.V. an den aktuellen Forschungen beteiligt und auf internationaler Ebene tätig ist.

Wir geben einen Überblick über das Thema, die möglichen Lösungen und die Forderungen, die M.E.E.R. e.V. an die Entscheidungsträger stellt. Am Ende der Rubrik findet sich außerdem eine Quellenangabe mit Hinweise auf viele Dokumenten, die als Grundlage für unsere Darstellungen dienten und gute Ressourcen für tiefer gehende Recherchen bilden.

 

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Die Einrichtung dieser Rubrik unter www.m-e-e-r.de wurde gefördert von der Deutschen Umwelthilfe.