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Bericht: Proteste gegen die Ölbohrungen vor den Kanaren

Ölbohrungen1Berlin, Juni 2014. Am 05. Juni, dem weltweiten „Tag der Umwelt“, haben sich die fünf großen Naturschutzorganisationen zu Protesten in Madrid zusammengefunden, um auf die Problematik der Bohrungen hinzuweisen. Anlass war die Entscheidung des spanischen Umweltministeriums der vergangen Woche, die Probebohrungen vor den Kanaren zuzulassen. Mit dieser Aktion wollten sie die Proteste im ganzen Land unterstützen

Berlin, Juni 2014. Zusammengestellt auf Grundlage der Artikel von „Ecologistas en Acción“, übersetzt und zusammengefasst vom aktiven M.E.E.R. e.V. Mitglied Volker Böhlke.

Am 05. Juni, dem weltweiten „Tag der Umwelt“, haben sich die fünf großen Naturschutzorganisationen Amigos de la tierra, Ecologistas en Acción, Greenpeace, SEO/BirdLife und WWF zu Protesten in Madrid zusammengefunden, um auf die Problematik der Bohrungen hinzuweisen. Anlass war die Entscheidung des spanischen Umweltministeriums der vergangen Woche, die Probebohrungen vor den Kanaren zuzulassen. Mit dieser Aktion wollten sie die Proteste im ganzen Land unterstützen, die am folgenden Wochenende stattfinden sollten. Continue reading

ECS Conference 2014, M.E.E.R. e.V. veranstaltet Workshop

ecs2nd ECS workshop on „Communicating marine mammal science to the general public“

M.E.E.R. e.V. wird zur ECS-Konferenz 2014 vom 7-9 April in Liège/Lüttich wieder vertreten durch seinen 2. Vorsitzenden Volker Smit. Auf dieser jährlich stattfindenden Konferenz trifft sich, wer auf der europäischen Bühne der Meeressäugerforschung Rang und Namen hat.

In diesem Jahr gibt es ein zusätzliches Bonbon: M.E.E.R. e.V. organisiert den 2. ECS-Workshop zum Thema „Communicating marine mammal science to the general public“. Bei diesem Workshop geht es darum, wichtige Forschungserkenntnisse in die breitere Öffentlichkeit zu bringen und sich über europäische Bildungsangebote und Projekte auszutauschen. Continue reading

Bachelor Arbeit zu Whale Watching Tourismus

Berlin/Stralsund März 2014,

Fabian_MEEReV (7)M.E.E.R. e.V. unterstützte Lisa Oldenburg bei ihrer Bachelor Arbeit „Whale Watching Tourismus auf den Kanarischen Inseln – die Rolle von nachhaltigem Tourismus bei der Entwicklung eines neuen Nischen Marktes“

Seit den frühen 90er Jahren entwickelte sich Whale Watching auf den Kanarischen Inseln teilweise rasant. Diese Entwicklung verläuft auf den einzelnen Inseln jedoch sehr verschieden und mit unterschiedlichen Auswirkungen Continue reading

Neue Studie zu den Großen Tümmlern der Kanaren

Berlin, Teneriffa, März 2014.

Große Tümmler wandern regelmäßig zwischen den Inseln hin und her

großeTümmler1Schon lange wurde vermutet, dass die um die Kanaren ansässigen Großen Tümmler nicht jeweils nur einer Insel treu sind. In welchem Ausmaß sie jedoch auch zwischen den Inseln unterwegs sind, war nicht bekannt. Eine Studie der Universität La Laguna auf Teneriffa, die in Zusammenarbeit mit M.E.E.R. e.V. entstand, belegt nun zum ersten Mal, wie weitläufig Große Tümmler ihren Lebensraum nutzen. Offenbar wandern sie regelmäßig zwischen den Inseln hin und her. Die Tiere von La Gomera wurden gleich mehrfach vor verschiedenen anderen Inseln gesichtet. Continue reading

MEER e.V. und WDC decken illegalen Walfleischverkauf auf

Berlin, 22.01.2014.

 Fleisch von Zwergwalen als "Delikatesse" in Berlin (c) Stengel/MEER e.V.


Fleisch von Zwergwalen als „Delikatesse“ in Berlin (c) Stengel/MEER e.V.

Nach einem Hinweis der B.Z. haben die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDC und MEER e.V. am 22. Januar den illegalen Verkauf von norwegischem Zwergwalfleisch auf der Grünen Woche in Berlin aufgedeckt. Bei der in kleinen Schälchen angebotenen „Spezialität“ handelt es sich um mariniertes Walfleisch mit Blaubeerdipp, das den Besuchern der Messe für 2 Euro pro Portion angeboten wurde. Nach Aussage des Verkaufspersonals handelte es sich um das Fleisch von Zwergwalen. Einfuhr und Angebot von Wal- und Delfinfleisch nach Deutschland sind jedoch strikt verboten. MEER e.V. und WDC decken illegalen Walfleischverkauf auf. Continue reading

„Fliegende“ Schnabelwale

 Sensationelles Video

© Michael Scheer/MEER e.V.

Berlin/La Gomera, Oktober 2013. Vor der kanarischen Insel La Gomera gelangen zum ersten Mal Videoaufnahmen (siehe unten) von einem spektakulären Verhalten wenig erforschter Schnabelwale. Eine Gruppe von Tieren sprang wiederholt und in Serie hoch aus dem Wasser. Solch ein Verhalten wird nur sehr selten beobachtet, eine schlüssige Erklärung ist schwierig.
Schnabelwale gelten normalerweise als scheu und zurückhaltend. Sie meiden Schiffe und Boote, sind offenbar sehr störanfällig und verbringen sowieso die meiste Zeit unter Wasser. Diese wenig erforschten Tiere können extrem tief und lang tauchen. In bis zu über 1000 m Tiefe gehen sie auf Jagd nach Kalmaren und bleiben dabei routinemäßig eine Stunde oder länger auf Tauchgang. Selbst wenn sie sich für kurze Zeit an der Oberfläche aufhalten, sind sie schwierig auszumachen, nicht selten ist ihre eindeutige Identifikation unmöglich.

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Neue Forschungsarbeit zu Sichtungsdaten

Erfolgreiche Bachelorarbeit von aktivem MEER-Mitglied

ad8dc61a21originalBerlin/La Gomera, Oktober 2013. Seit Mitte der 1990er Jahre erhebt MEER Sichtungsdaten von Walen und Delfinen. Jetzt erleichtert eine neue Forschungsarbeit zur Visualisierung der Daten deren Darstellung und Analyse auf Basis eines modernen Geographischen Informationssystems (GIS). Die Arbeit entstand in Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin.

Lisann Heuer, Studentin des Fachbereichs Umweltinformatik an der HTW und aktives Mitglied unseres Vereins, konnte mit der Umsetzung dieses Forschungsansatzes als Bachelor-Arbeit erfolgreich ihr Studium abschließen.

Bei GIS handelt es sich um eine in vielen Bereichen der Biologie und Geographie eingesetzte Software, die mit verschiedenen Informationsebenen und deren Visualisierung die bessere Veranschaulichung von Umweltdaten ermöglicht.

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Begeisterte Besucher der MEER-Dauerausstellung

Kinderaugen entdecken die MEER-Dauerausstellung

03-besucher-1Am 17. September hatte die MEER-Daueraustellung 6-8-jährige Kinder der Schule aus Borbarlan/Valle Gran Rey zu Besuch. Meeresbiologe und aktives MEER-Mitglied Volker Boehlke beeindruckte seine bemerkenswert aufmerksamen jungen Gäste mit einer Vielfalt außergewöhnlicher Eindrücke – eine Präsentation zum Hören, Fühlen und Staunen. Continue reading

Trauern Grindwale um Ihre Toten?

Eine besondere Begegnung

04-grindwale-1La Gomera, September 2013. Während der Nachmittagstour am 02. August hatten wir eine Begegnung mit Grindwalen, die nachdenklich stimmte. Gegen 15.30 Uhr, das Meer war ruhig, beobachteten wir eine etwas verstreute Gruppe Grindwale mit etwa 15-20 Tieren, die sich aber alle innerhalb von ca. 100 Meter vom Boot befanden. Bei der Gruppe war auch ein alter uns bekannter Grindwalbulle, der anhand seiner abgeschnittenen Finne leicht erkennbar war. In der Gruppe befand sich ein Tier, vermutlich ein Weibchen, welches einen toten Artgenossen mit sich trug. Das tote Tier zeigte schon einige Spuren der Verwesung, es war aber deutlich, dass es sich wohl nicht um ein Neugeborenes handelte.

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Neuer Raum, neue Exponate, neue Instrumente!

Neuer Wind für die MEER-Dauerausstellung

f817cf11c3Berlin, 22.8.2013.
Die Erweiterung der Dauerausstellung ist auch weiterhin in vollem Gang. Ganz neu sind die folgenden Exponate und praktischen Instrumente: Zwei Große Tümmler (Mutter mit Kind) als Stoffmodelle schmücken (zusätzlich zu den bereits vorhandenen Pilotwalen, Blau-weißen und gewöhnlichen Delfinen) die Wand, ein Planktonnetz sowie ein Binokular animieren die Besucher, die praktischen Aspekte der Meeresforschung zu erkunden.Ein neues banner Display gibt es ebenfalls zu bestaunen! mehr…

Das neue Banner-Display unseres Partners Ocean Care beschäftigt sich – wie gewohnt in drei Sprachen – mit dem wichtigen Thema „Plastikmüll im Meer“. Wir freuen uns, dass diese inhaltliche Erweiterung den Informationsgehalt der Ausstellung weiter steigert.

Das professionelle Netz und das Binokular sollen zukünftig auch bei den neuen meeresbiologischen Sommerkursen mit dem Meeresbiologen Volker Boehlke zum Einsatz kommen.

Seit ihrem Start 2008 war die Dauerausstellung übrigens direkt in den Büroräumen unseres Partners Oceano La Gomera untergebracht. Seit einiger Zeit nun ist sie in neuen, großzügigeren Räumlichkeiten im selben Gebäude zu sehen, und die neue Präsentation stößt auf ausgezeichnete Resonanz beim Publikum. Die gute Vernetzung unseres Projektes auf La Gomera führte jüngst sogar dazu, dass die Verwaltung des Nationalparks Garajonay plant, in den Ausstellungsräumen eine Informationstafel über den Park aufzustellen.

Weitere finanzielle Unterstützung notwendig

3f4293df96Da die Unterhaltskosten der Ausstellung seit kurzem stark gestiegen sind, ist Ihre Mithilfe in Form finanzieller Zuwendungen sehr willkommen! Umso mehr, als dass wir den Zugang zur Ausstellung auch weiterhin ohne Eintrittsgelder ermöglichen wollen. Damit besteht sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für die Touristen ein „barrierefreier“ Zugang zu dieser höchst wichtigen Informationsquelle besteht!

Hier geht es direkt zum Spendenkonto für die Dauerausstellung,, bitte kennzeichnen Sie den Betreff der Überweisung mit „DA“, vielen Dank für Ihre Unterstützung!