9 Apr

Der Hype um Hope: Kann der Wal ein Umdenken des Menschen bewirken?

Ein Kommentar von Meeresbiologe und Walforscher Fabian Ritter, M.E.E.R. e.V.

Der Fall von “Hope”, dem in der Ostsee verirrten und gestrandeten Buckelwal,
beschäftigt seit Wochen eine ganze Nation. Dabei ist er kein Einzelfall. Aber er macht
den ambivalenten Umgang des Menschen mit den Meeren und seinen Kreaturen
deutlich.

Als Experte mit über 30 Jahren Erfahrung in der Walforschung und Autor von fünf Büchern
zum Thema hatte ich in der letzten Zeit viel zu tun. Der Buckelwal in der Ostsee führte auch
auf meiner Seite zu einer großen Anzahl an Pressefragen. Die erhöhte Sichtbarkeit meiner
Person hat den begrüßenswerten Effekt, fachliche Ansichten einer breiten Öffentlichkeit
zugänglich zu machen zu dürfen. Dass sie dazu führen würde, dass meine Expertise (und
mein Name sowie meine Qualifikation) Gegenstand eines dreisten Internetbetruges werden
würde, ist hingegen außerordentlich bedauerlich – aber dazu später mehr. Jedenfalls zeigt
der Fall sehr deutlich, wie vorsichtig man heutzutage sein muss, gerade als Experte. Und sie
wirft ein Licht auf die Denkweisen der Menschen, auf der einen wie auf der anderen Seite.

Aber beginnen wir von vorne. Buckelwale sind von 1578 bis 2016 insgesamt 24-mal in der
Ostsee beobachtet worden oder gestrandet (Kompendium „Meer und Museum“, Band 23,
2011). Der dänische Walforscher Dr. Carl Christian Kinze vom Staatlichen
Naturkundemuseum der Universität Kopenhagen hat zwischen 2010 und 2026 acht solche
Buckelwalsichtungen dokumentiert und im gleichen Zeitraum zusätzlich sechs Totfunde
vermerkt. Es ist z.B. verbürgt, dass die Buckelwale „Ossi“ (1978/79) und „Bucki“ (2008) bis
tief in die Ostsee nachverfolgt wurden. „Ossi“ erreichte sogar den Bottnischen Meerbusen
und den Finnischen Archipel, während “Bucki” lediglich eine kleinere “Ostseerundreise”
antrat. Beide Wale erreichten nachgewiesenermaßen, genauso wie Buckelwalmütter mit Kind
(2014 und 2017/18) wieder die offene Nordsee. Buckelwale besuchen die Ostsee also dann
und wann und manchmal finden Sie auch wieder heraus. Das ist kein großes Wunder, denn
prinzipiell kommen Buckelwale in flacheren Gewässern sehr gut zurecht.

Für alle Wale, die wieder aus der Ostsee herausfanden, ist zudem durch Fotos belegt, dass
es ihnen gut ging, sie Nahrung fanden und auch nach längerem Aufenthalt keine
Hautkrankheiten auftraten, trotz des niedrigen Salzgehaltes. Hingegen ist für diejenigen, die
es nicht schafften, oft klar dokumentiert, dass sie mit Fischereigeschirr in Konflikt kamen
und/oder stark abgemagert waren. Manche dieser Buckelwale wurden aus Netzen befreit,
wie zum Beispiel derjenige vor Dierhagen (2018). Dasselbe Tier wurde jedoch später erneut
in Finnland beigefangen und verendete schließlich vor Graal-Müritz. Wenn Buckelwale in die
Ostsee kommen, sind also scheinbar Fischernetze ihre Hauptbedrohung.

Buckelwale, die mit diesem Problem zu kämpfen haben, sind aber bei weitem nicht die
Einzigen. Oftmals enden diese Interaktionen tödlich – weltweit, nicht nur hier in Deutschland.

Laut einer 2006 im wissenschaftlichen Fachjournal Conservation Biology (Read et al., 2006)
erschienen Studie starben von 1991 bis 1994 weltweit ca. 530.000 bis über 800.000 Wale,
Delfine und Robben in Stellnetzen. Die aktuellsten globalen Schätzungen liegen bei jährlich
300.000 als Beifang getöteten Walen und Delfinen weltweit (Lewison et al., 2014; Reeves et
al., 2013), jedoch bleiben diese Zahlen wage, denn zumeist werden die Netze nicht genau
erfasst, weder was ihre Länge noch ihren Ausbringungsort angeht. Besonders problematisch
ist in Deutschland, dass keine Erfassung der genauen Standorte von Stellnetzen
vorgeschrieben ist. Denn dies ist den Vertretern der Fischerei ein Dorn im Auge.
Wohlgemerkt: diese Netze werden in großer Zahl nach wie vor auch innerhalb von
Meeresschutzgebieten ausgebracht. Aber ohne genaue Dokumentation zur Länge der
aktiven Stellnetze ist noch nicht einmal abschätzbar, wie hoch die Anzahl der Beifänge ist.
Leidtragende sind ja nicht nur verirrte Wale wie aktuell “Hope”, sondern vor allem die in der
Nord- und Ostsee heimischen Schweinswale sowie Robben und unzählige Seevögel. In
einer Zeit, in der die Populationen von Hering und Dorsch nicht nur durch massive
Überfischung, sondern auch durch den Klimawandel bedroht sind, ist es jetzt
(beziehungsweise schon seit langem) notwendig, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um all
diese unnötigen Opfer, aber auch ihren gesamten Lebensraum zu bewahren. Dafür ist ein
Umdenken erforderlich, das den Schutz der Natur endlich über den Schutz der Ökonomie
setzt.

Was zu tun ist, ist seit langem bekannt: Aktionspläne, von Fachgruppen erarbeitete
Maßnahmenkataloge, Empfehlungen von Experten, bis hin zum speziell für den Schutz von
Kleinwalen in Europa eingerichteten internationalen Abkommens (ASCOBANS) sollen dafür
sorgen, dass der Beifang nicht nur reduziert, sondern langfristig eliminiert wird. An einigen
davon habe ich selbst mitgearbeitet. Auf dem Papier ist der Schweinswal, so wie alle Wale
in Europa, streng geschützt. Tatsächlich gehört er zu den am besten geschützten Tierarten
überhaupt. Theoretisch. Die Realität hingegen sieht anders aus. Denn neben der Fischerei
und Überfischung machen Unterwasserlärm durch Öl- und Gasexploration und durch den
Bau von Windkraftanlagen, Umweltgifte, Plastikmüll, Überdüngung und Klimawandel den
Walen das Leben schwer. Die Zahl der beigefangenen Individuen nimmt seit Jahren nicht
signifikant ab, Populationen schrumpfen teils massiv. Zu den Gründen gehört neben
fehlendem politischen Willen, der auf den Einfluss von Wirtschaftslobbyismus zurückgeht,
aber auch die fehlende Achtsamkeit von uns Allen. Der Umgang des Menschen mit den
Meeren ist alles andere als pfleglich: angefangen beim Fischkonsum, über unseren generell
wenig nachhaltigen Lebensstil, bis hin zur Energieerzeugung im Meer. Der Ozean wird
behandelt, als sei er nur ein Rohstofflager – die Nord- und Ostsee gehören dabei zu den am
meisten vom Menschen genutzten Meeren weltweit. Daran trägt jeder von uns – direkt oder
indirekt – eine Mitverantwortung.

Und dann kommt “Hope” (oder „Timmy“, wie der Wal auch genannt wird) angeschwommen
und es entfaltet sich ein Waldrama ohnegleichen, begleitet von einer selten dagewesenen
Medienaufmerksamkeit. Die ganze Welt, so scheint es, ist plötzlich am Schicksal eines
einzelnen Buckelwals interessiert. Das entlarvt ein Muster, das uns Menschen immer wieder
begleitet: Unsere Ambivalenz im Umgang mit der Kreatur. Dieses Muster ist durch den
Belugawal „Moby Dick“ schon vor vielen Jahrzehnten bestens belegt: 1966 schwamm der
Weißwal den Rhein hinauf bis Bonn und Duisburg. Man versuchte, ihn einzufangen, was
glücklicherweise misslang. Auf der weißen Haut des Wals zeichnete sich die Verschmutzung
des Rheins ab, was deutlich machte, dass etwas mit diesem aquatischen Ökosystem nicht
stimmte. Wie stark das dem Wal damals zugesetzt hat, ist aus heutiger Sicht nicht mehr feststellbar.

Verbrieft ist jedoch, dass er den Rhein wieder abwärts schwamm, zuletzt in
Holland gesichtet wurde und dann verschwand. „Moby Dick“ gilt heute als „Mitbegründer“
(oder besser: Mitverursacher) für den Natur-, Tier- und Umweltschutz in Deutschland. Dabei
wären die Fische und anderen Tiere des Rheins die besseren Botschafter gewesen, um die
Auswirkungen der massiven Umweltverschmutzung zu bezeugen. Die hatten aber nicht die
Sichtbarkeit eines Wals, und sie taugen auch nicht als Medienstars. Bernhard Grzimek, eine
Ikone des Tierfilms, dessen Gesicht damals über die bundesrepublikanischen Bildschirme
flimmerte, sagte dazu: „Um diesen einen Beluga sorgen sich Hunderttausende. Dass die
Norweger dieselben Weißwale vor Spitzbergen so gut wie ausgerottet haben, und zwar in
recht blutiger, grausamer Weise, kümmert niemanden, denn Spitzbergen ist ja weit weg.“

Nun kam es aktuell erneut dazu, dass die Bürger dieses Landes die vermeintliche Rettung
eines Wals in Echtzeit verfolgen, dank Live-Streams, Social Media und ununterbrochener
Berichterstattung in TV, Radio und Presse – der Wal ist wieder einmal zu einer
omnipräsenten Kultfigur geworden. Nur diesmal beobachten wir, dass er die Menschen in
Lager spaltet, die nicht miteinander, sondern übereinander reden. Das war damals anders,
heute jedoch scheint eine solche Polarisierung zur Normalität zu gehören. Der Moby Dick
vom Rhein musste zudem nicht gerettet werden, er schaffte es von allein wieder zurück. Der
Buckelwal, der jetzt vor Poel im flachen Wasser liegt, da sind sich die Experten einig, ist nicht
zu retten. Stand heute, hat das Tier sich mindestens viermal selbst gestrandet. Das ist für
Buckelwale vollkommen untypisch.

Bei einem gestrandeten Wal dieser Größe ist es selbst für geschultes Personal nicht einfach
zu beurteilen, welche Faktoren zur Strandung beigetragen haben, wie etwa
Nahrungsmangel, Krankheit oder Netze. In diesem Fall sind zwei Faktoren offensichtlich: Der
Wal war in einem Fischernetz verwickelt und er hat eine massive Hautkrankheit. Hinzu kam
nun die Erkenntnis, dass er neben den noch vorhandenen Netzresten in seinem Maul zudem
Verletzungen davongetragen hat, die von einer Schiffsschraube stammen könnten. Auf alle
Fälle ist dafür zu sorgen, dass der Wal durch Hilfsaktionen des Menschen nicht zusätzlich

gestresst und dadurch noch weiter geschwächt wird. Strandet ein Wal mehr als einmal,
macht das deutlich, dass er durch menschliche Hilfe kaum mehr gerettet werden kann. Da
niemand, auch Wissenschaftler nicht, in einen Wal hineinschauen können, sind auch sie
damit konfrontiert, ab einem gewissen Zeitpunkt nichts mehr tun zu können, zumal
mittlerweile davon auszugehen ist, dass weitere Interaktionen eine Gefahr für die
Untersuchenden, aber auch für den Wal sein können. Nachzulesen ist dies zum Beispiel in
Dokumenten von amerikanischen Meeresschutzbehörden wie NOAA, NMFS oder der
Internationalen Walfang Kommission (IWC). Allen ist gemein, dass sie die Sicherheit der
eingreifenden Menschen über alles andere stellen. Eine Euthanasie wird im aktuellen Fall
ebenfalls ausgeschlossen, da sie nur unter erheblichem Risiko für die Beteiligten (Wal und
Mensch) erfolgen könnte. Zumal man den Wal sicher nicht vor zig laufenden Kameras zu
Tode bringen möchte. Es bleibt nur, der Natur ihren Lauf zu lassen.

Die Aufgabe der Medien darf sich bei all dem nicht darauf beschränken,
aufmerksamkeitsheischende Livebilder zu streamen. Sie muss auch versuchen, auf
sachliche Weise die Arbeit der Experten vor Ort transparent zu machen. Wenn sich jemand,
wie zu beobachten war, selbst als „positives Beispiel“ in Gefahr begibt, repräsentiert dies
einen Aktionismus, der zwar eventuell aus den richtigen Beweggründen hervorgeht, aber
letztlich in erster Linie medienwirksam ist und an der Sache vorbei geht. Sich abfällig über
Experten zu äußern, noch während die sich ernsthaft mit der Rettung des Wals beschäftigen,
verbietet sich ebenfalls von vornherein. Menschen mithilfe der Sozialen Medien durch
Hasskommentare zu schädigen, darf nicht hinter der Maske des Tierschutzes, oder
irgendeiner anderen Maske erfolgen.

Vor ein paar Tagen erreichten mich nun Anfragen, ob ich tatsächlich an einer großen und
teuren Rettungsaktion für “Hope” beteiligt sei – so etwas kursiere gerade im Netz. Eine
schnelle Recherche ergab, dass sich Unbekannte tatsächlich meines Namens und eines mir
angedichteten Doktortitels bedienten, um für solch eine Rettungsaktion Spenden
einzuwerben. Es fehle nur noch die Einwilligung von Minister Backhaus, die dann kurze Zeit
später ebenfalls – und auch gefälscht – im Netz auftauchte. Ich stelle hiermit klar: Ich bin
an keiner direkten Rettungsaktion beteiligt und werde es auch nicht sein. Ich bedauere
zutiefst, wenn Menschen durch diese Masche zu materiellen Schaden gekommen sind.
Ich habe sofort eine Strafanzeige bei der Polizei eingereicht und hoffe, dass sich diese
Sache alsbald auflöst.

Aber zurück zu den Walen. Damals beim Weißwal im Rhein genauso wie heute bei “Hope”
brauchte es offenbar die Sichtbarkeit eines verirrten Wals, damit die Botschaft bei uns
Menschen ankommt. Heute muss sie lauten: Dieser einzelne und bemitleidenswerte Wal ist
eine Mahnung an uns, unseren Umgang mit den Meeren zu überdenken.

Der Wal lehrt uns schließlich, was es heißt, Mensch zu sein: Wir bringen großes Mitgefühl mit dem Wal auf, fiebern mit ihm, hoffen und zittern mit ihm, sind zutiefst berührt von seinen klagenden Lauten im Todeskampf. Wir wollen eingreifen, helfen und uns nützlich machen – aber am Ende müssen wir uns auch eingestehen, nichts weiter tun zu können. Das wiederum heißt, Demut aufzubringen – und auch dazu sind wir Menschen fähig. Auf der anderen Seite steht „Hope“ für die Abertausend anderer Wale und Delfine, die ungesehen ein ähnlich qualvolles Schicksal erleiden, von den unzähligen anderen Tieren gar nicht zu sprechen, die wir bewusst oder unbewusst misshandeln. Und ist damit auch ein Symbol für unsere Scheinheiligkeit in Sachen Tierschutz.

Dabei machen es uns ausgerechnet die Wale ja vor: Sie sind hoch sozial, ausgesprochen
kommunikativ, sehr intelligent, sie unterstützen sich gegenseitig, kooperieren ständig,
können tief emotional sein. Sie bilden Persönlichkeiten aus und entwickeln individuelle
Biografien. und geben ihr Wissen (oder sollen wir sagen: ihre Weisheit?) von einer
Generation zur nächsten weiter, bilden Traditionen und haben Kultur. Sie sind uns also
ähnlicher als wir das für gewöhnlich wahrnehmen. Sie verfügen ganz offenbar sogar über
ein Eigenbewusstsein. Aber anders als bei uns scheint sich das ihrige viel mehr am Wir zu
orientieren als am Ich. Wenn wir etwas von Walen lernen können, dann dies: Es geht mehr
um das Miteinander gehen als um ein Gegeneinander.

Nun bleibt zu hoffen, dass der Hype um „Hope“ eine langfristige Wirkung in uns entfaltet. Wir
Menschen sollten jedoch nicht mehr allzu lange warten, bis uns ein Individuum als Sinnbild
dienen muss, damit wir unser Verhalten – sei es im Privaten, in der Öffentlichkeit oder in der
Politik – endlich ändern.

Offenkundig lehrt uns der Fall „Hope“, dass es immer ein Stück Hoffnung gibt. Wenn nicht für
diesen Wal, dann für den Menschen. Denn immerhin haben wir unser eigenes Schicksal
selbst in den Händen.

Quellen:

Harder, K. et al. (2011). Bartenwale in der Ostsee, Meer und Museum (23) Deutsches
Meeresmuseum, Stralsund, 163-184.

Lewison, R. et al. (2014). Global patterns of marine mammal, seabird, and sea turtle bycatch
reveal taxa-specific and cumulative megafauna hotspots. Proc Nat Acad Sci US. 111, S.
5271–5276.

Reeves, R.R. et al. (2013). Marine mammal bycatch in gillnet and other entangling net
fisheries, 1990 to 2011. Endanger Species Res. 20(1), S. 71–97.

Joint Open Letter on Recommendations to Reduce Bycatch of Marine Mammals and
Seabirds in the Baltic Sea. Siehe
https://m-e-e-r.de/wp-content/uploads/2026/04/Joint-Open-Letter-Reduce-Bycatch-Baltic-Sea
.pdf

Ritter, F. (2025) WIR WALE. Die Welt der Wale durch ihre Augen. Wie sie leben, lieben,
lernen. Penguin Verlag.

Dolman, S., Evans, PGH, Ritter, F., Simmonds. M., Swabe, J. (2020). Implications of New
Technical Measures Regulation for Cetacean Bycatch in European Waters. Marine
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Dolman, S., Baulch, S., Evans, P.G.H., Read, F. & Ritter, F. (2016). Towards an EU Action
Plan on Cetacean Bycatch. Marine Policy, Vol. 72, October 2016, Pages 67–75.
http://dx.doi.org/10.1016/j.marpol.2016.06.020

WHOI (2024). Report of the Live Large Whale Stranding Response Workshop by Sarah M.
Sharp, Michael J. Moore, Craig A. Harms, Sarah M. Wilkin, W. Brian Sharp, Kristen M.
Patchett, Kathryn S. Rose. Woods Hole Oceanographic Institution, Woods Hole,
Massachusetts.